100-Jahr-Jubiläum
1999 wurde die MGT 100 Jahre alt.
Fast ein Jahr lang haben wir dieses Ereignis gebührend gefeiert.
Von den verschiedensten Aktivitäten im Jahr 1999 seien hier nur die
wichtigsten erwähnt:
Jubiläumskonzert 27.03.99
Jubiläumsfeier 18.-20.06.99
Jubiläumsanlass 01.-03.10.99
(mit grosem Lotto, Dorfmarkt, Konzert von Rään und Brunch)
etc.

Der OK-Präsident Roman Schwaller und sein Team haben während all
dieser Zeit ganze Arbeit geleistet!
Im Jahr 1999 wurde auch unsere Gönnervereinigung
gegründet.
Als eine Art Festschrift haben wir zudem einen Kalender mit verschiedensten
Informationen aus dem Archiv der MGT herausgegeben (Verfasser: Charles
Folly, Meinrad Pauchard und Walter Troxler). Die meisten Inhalte finden
Sie deshalb hier wieder.

Einige Bilder der 100-Jahr-Feier finden Sie in unserer
Fotogalerie.
Der Präsident (Guido Meuwly) und der Dirigent (Stefan Marti) haben
sich Gedanken zum Jubiläumsjahr und über die Zukunft gemacht:
Wort des Präsidenten
Viele Ereignisse haben unseren Verein in den letzten 100 Jahren geprägt
und begleitet. Rückblickend fragt man sich: Warum kann ein Verein
so lange leben? Ist es die Kameradschaft im Register? Sind es die unzähligen
Auftritte, die wir mit unserem Spiel verschönern? Ist es die Freude
am gemeinsamen Musizieren mit Freunden - egal welchen Alters - oder ist
es einfach die Musik?
Um den Fortbestand zu gewährleisten, brauchen wir motivierte Stützen,
die nicht einfach zu finden sind, bei einem so grosses Engagement. Ich
wünsche mir, auch in Zukunft genügend Jugendliche für dieses
Hobby, das man ein Leben lang ausüben kann, zu begeistern. Ohne moralische
und finanzielle Unterstützung und Hilfe wäre es einem Musikverein
nicht möglich, die nötigen Mittel für Instrumente, Uniformen
und Noten zu beschaffen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine, kirchliche
und weltliche Anlässe - ohne Musikgesellschaft? Daher verdient die
Musikgesellschaft als kultureller Verein auch im zweiten Jahrhundert die
Unterstützung vieler Gönner- und Passivmitglieder.
Wort des Dirigenten
Ich stelle mir vor, dass sich die Musikvereine im Sensebezirk in Zukunft
stark verändern werden. Grössere Vereine erweitern sich zu Sinfonischen
Blasorchestern und widmen sich der konzertanten Blasmusik. Andere Vereine
werden zu Marching Bands gewandelt und befassen sich mit Marschmusik,
diese mit Evolutionen und Rasenshows bereichert. Parallel können
Bauern-Kapellen oder Big-Bands geführt werden.
Die Vorstände werden eher wie Manager funktionieren und nicht mehr
als Musikanten mitspielen. Diese Veränderungen sind in USA, Niederlande
und England vollzogen, während in Deutschland die Wandlung im Gange
ist. Auslöser für diese Entwicklung ist das gesteigerte Hörempfinden
der Zuhörer. Nur mit CD-Qualität werden künftig Zuhörer
angelockt! Da die Musiker in Laienorchestern auch beruflich stark, gefordert
werden, ist es nicht mehr möglich "Hans Dampf in allen Gassen" zu
sein.
Ich weiss nicht, wann diese Entwicklung bei uns beginnen wird und hoffe,
mit dem etwas futuristischen Ausblick niemanden erschreckt zu haben.
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