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Fahnen
Die erste Fahne (1903) Da Fahnen und Banner auch immer ein Zeichen der Zusammengehörigkeit
sind, verwundert es nicht, dass bereits kurz nach der Vereinsgründung
darum gerungen wurde, eine solche anzuschaffen. So behalf man sich in
den Anfängen mit der Schweizer- und der Gemeindefahne oder lieh sich
jene des Cäcilienvereins. Als Autoren des zweiten Banners sind Prof. Cattani und die Providence-Schwestern zu nennen. Als Patenpaar konnten Frau Theres Horner-Bertschy und Herr Johann-Josef Sturny aus Galtern gewonnen werden. Diesmal waren Sammellisten im Umlauf, um zum notwendigen Betrag von Fr. 1600.- zu kommen, damit am 10. Juli die feierliche Einweihung vorgenommen werden konnte.
Offenbar war man mit dem Werk des Meisters sehr zufrieden, denn bei der dritten Fahnenweihe 1949 griff man erneut auf Cattani zurück. In der Personen von Frau Agnes Baeriswyl-Waeber und Herrn Dr. Walter Flury fanden sich geeignete Paten. Die Kosten von Fr. 1350.- der Firma Frevel (SG) wurden - wie so oft - durch Sammeln gedeckt.
In einer Blitzaktion wurde die zur Tracht passende Fahne besorgt. Im Mai 1967 kam der Verdacht auf, dass die bisherige Fahne schlecht zur Senslertracht passen könnte und man fragte beim Künstler Yoki an, der schliesslich den Verdacht bestätigte. Also wurde er sofort beauftragt, Entwürfe zu machen; einer davon wurde alsbald genehmigt und am 13. Juni bestellte man bei der Firma Heimgartner das neue Banner mit dem Liefertermin 13. Juli, denn zwei Tage später sollten die Tracht und das Banner eingeweiht werden! Frau Edith Ackermann und Herr Josef Waeber übernahmen die Aufgabe des Patenpaares.
Da seit 1967 ein zweites Banner vorhanden war, kam es dazu, dass dieses bisweilen auch dann gebraucht wurde, wenn der Verein in Uniform auftrat. In den 70er Jahren war der Zustand des über 20 jährigen Stoffes bedenklich und so ergab es sich, dass mit der neuen Uniform auch eine neue Fahne angeschafft wurde. Dies fiel um so leichter, da sich Louis Rossier bereit erklärte, die Patenschaft zu übernehmen. Als Patin konnte die Frau des damaligen Präsidenten Berthe Schwaller gewonnen werden. Für den Entwurf und die Herstellung zeichnete die Firma Heimgartner in St. Gallen verantwortlich. Da sich die Beschaffung der Uniform verzögerte, wurde das Fest unter Teilnahme der Kapelle St. Lambertus aus Schinveld zwischen dem 30. Juni und dem 3. Juli 1978 gefeiert.
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© MG Tafers